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Mikrokosmos der Haarstruktur

Studienergebnisse: Die Haare von Fell, Mähne und Schweif sind in der Fohlengoldgruppe im Versuchszeitraum gleichmäßiger nachgewachsen und weisen größere Durchmesser auf (Unterschiede statistisch signifikant). Die natürlichen Hornschuppen der Haaroberfläche sind hier markant und gleichmäßig, in der Hafergruppe dagegen nur undeutlich und lückenhaft ausgebildet.

Im elektronenoptischen Bild erscheint die Haaroberfläche in Gruppe 1 durchgehend glatt und intakt, während sie in der Hafergruppe überwiegend rauh und angegriffen wirkt. (siehe Abb. 10a,b mit Ausschnittvergrößerungen). Darüber hinaus ist die Markzone der Haare in Gruppe 1 weitaus kräftiger ausgeprägt als in der Hafergruppe (Abb. 12a,b). Während die Oberflächenschuppen das Haar von außen stabilisieren, trägt die Markzone zu seiner Elastizität und inneren Festigkeit bei. Dies wird auch durch biomechanische Messungen bestätigt, bei denen die Haare der Fohlengoldgruppe eine signifikant höhere Dehnbarkeit und Reißfestigkeit aufweisen (Abb. 13a,b). Abb. 10: Abschnitte von Mähnenhaaren nahe der Hautoberfläche (rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen). 10a 10b Abb. 10a: nach Fohlengold Abb. 10b: nach Haferfütterung; schlechter und unregelmäßiger ausgebildete Oberflächenschuppen sowie geringerer Haarquerschnitt als bei Abb. 10a. 10c 10d fohlen-maehne Abb. 11: Entnahme von Mähnenhaaren An der bezeichneten Stelle des Mähnenkamms wurden bei jedem Jährling zehn Mähnenhaare entnommen. Diese Haarproben wurden für alle nachfolgenden Messungen und mikroskopischen Aufnahmen verwendet. Abb. 12: Schräge Anschnitte von Mähnenhaaren (Schnittstelle jeweils an Hautoberfläche, rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen) 12a 12b Abb. 12a: nach Fohlengold Abb. 12b: nach Haferfütterung; geringer ausgebildete Markzone (hell erscheinend) als bei Abb. 12a. Abb. 13: Haardehnungsversuche 13a 13b Abb. 13a Abb. 13b Nach Fohlengoldfütterung über drei Monate sind die Mähnenhaare im Vergleich zur Gruppe mit Haferfütterung viel dehnungsfähiger und belastbarer. Die Durchschnittswerte aus Haaren aller Versuchspferde waren zwischen Gruppe 1 und Gruppe 2 signifikant unterschiedlich. Es wurden jeweils Haare mit gleichem Querschnittsdurchmesser verglichen.

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