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Gefahrloses Anweiden

Seit einiger Zeit kann man sie wieder häufiger an den spärlichen Grünstreifen rund um die Ställe sehen - tapfere Pferdebesitzer und ihre teilweise übermütigen Pferde. Die Saison des Angrasens hat wieder begonnen. Die Zeit des Angrasens bis zum ersten Koppelgang ist für manch einen Besitzer nervenaufreibend und hart. Wie wichtig das Anweiden ist, zeigt die steigende Anzahl fütterungsbedingter Koliken im beginnenden Frühjahr.

Langsame Umstellung

Ursache ist häufig der Wechsel der Fütterung von Heu auf frisches Gras. Geschieht dieser zu abrupt, haben die Darmmikroben keine Zeit sich umzustellen. Um den daraus oft resultierenden Verdauungsproblemen vorzubeugen, sollte folgendes beachtet werden:

Unser Tipp!

Nehmen Sie sich in etwas 3 - 4 Wochen Zeit für das Anweiden. In diesen Wochen sollten Sie die Aufnahme von frischem Gras langsam steigern. Hier ein paar Tipps:

  • Vor dem Weidegang genügend Heu füttern
  • Kein Kraftfutter direkt vor oder nach dem Weidegang
  • -4. Tag: 5-10 Minuten
  • -8. Tag: 10-25 Minuten
  • -12. Tag: 25-45 Minuten
  • -16. Tag: 45 Minuten bis 1 Stunde
  • Ab der 3. Woche: 1-2 Stunden
  • der 4. Woche: 2-3 Stunden

Ab einer Dauer von 6 Stunden können Pferde den ganzen Tag auf der Koppel verbringen.

Vorsicht vor Hufrehe

Besondere Vorsicht gilt bei leichtfuttrigen Pferden und Ponys, die zu Hufrehen neigen. Stundenweiser Koppelgang minimiert dieses Risiko. Auch bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Die Tages- und Nachttemperatur sowie die Intensität der Sonneneinstrahlung haben einen großen Einfluss auf den Fruktan-Gehalt im Gras. Wenn Gras durch Trockenheit oder Kälte nicht wachsen kann, wird Energie in Form von Fruktan im Gras gespeichert. Diese Form von Speicherkohlenhydraten in Gräsern können von Pferden im Dünndarm kaum verdaut werden, und gelangen in den Dickdarm. Durch die Verschiebung des Darmmilieus ins Saure sterben vermehrt gute Darmbakterien ab. Dabei werden Giftstoffe freigesetzt. Folgen davon können Koliken und gar Hufrehe sein.

Wann Gräser Energie in Form von Fruktan speichern, lässt sich nicht 100% bestimmen. Grob kann man jedoch sagen:

  • Wolkig, warmes Wetter und nachts deutlich über 5°C bedeutet geringe Fruktangehalte
  • Tagsüber kaltes Wetter um 5°C und nachts Frost bedeutet erhöhte Fruktangehalte
  • Nachts kaltes Wetter unter 5°C oder Frost und tagsüber Sonnenschein bedeurtet sehr hohe Fruktangehalte
  • Gestresstes, kurzes gefressenes Gras in den Herbst und Wintermonaten birgt ebenfalls die Gefahr von hohen Fruktangehalten

Unser Tipp!

 Zur Stabilisierung während des Anweidens empfehlen wir Hefekultur mit Lebendhefen für eine Stabilisierung der Darmflora. Bei Pferden mit einem erhöhten Hufrehe-Risiko empfiehlt sich die tägliche Gabe von Glucogard.

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