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Gerstengras – die grüne Energie!

Gerstengras hat einen außerordentlichen Vitalstoffreichtum und weist einen der ausgewogensten Nährstoffkombinationen aller bisher untersuchten Pflanzen auf. Es erstaunt deshalb nicht, weshalb die positiven Auswirkungen auf den Organismus entsprechend vielfältig sind.

Es sah lange Zeit so aus, als ob die Gerste ihre besten Zeiten hinter sich gehabt hätten. Die einjährige Pflanze, die zur Familie der Süßgräser gehört, entstammt dem Vorderen Orient, dem südlichen Balkan und zählt zu den ältesten Getreidesorten der Welt. Schon in der Antike wurde die Gerste neben Einkorn und Emmer als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel angebaut. Bis ins 16. Jahrhundert galt sie noch als eine der bedeutendsten Getreidesorten in Deutschland. Aber nicht nur als Nahrungsmittel kam die Gerste zum Einsatz: So soll Hippo­krates sie bereits zu medizinischen Zwecken genutzt haben. Auch Hildegard von Bingen schätzte die wertvolle Pflanze aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften. Das Wissen darüber ging größtenteils verloren bzw. verlor den Stellenwert in einer Welt, die sich mehr und mehr auf die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln ausrichtete und in der wissenschaftlich ori­entierte Heilmethoden in den Vordergrund rückten. Aufgrund ihrer eher schlechten Backeigenschaften spielt sie als Brotge­treide mittlerweile eine untergeordnete Rolle. Heute kennen wir das solide Gerstenkorn vor allem als energiereiches Tierfutter und als Grundlage alkoholischer Getränke. Lediglich in der Vollwerternährung wird die Gerste als Beta Nahrungsmittel vor allem aufgrund ihrer hohen Anteile an beta-Glucanen (verdau­ungsfördernde Ballaststoffe) besonders geschätzt – besetzt dort bisher aber nur eine Nische.

Die Renaissance der Gerste

Doch die Gerste erobert sich ihren Weg zurück. Sie erscheint aber nicht als herkömmliches Getreidekorn sondern kommt im attraktiven Maigrün daher. Wird nämlich das Getreidekorn zum Auskeimen gebracht, wächst, lange bevor sich die Frucht entwickelt, ein hellgrünes Gras heran. Dieser junge Aufwuchs liefert nun eine ganz Fülle wertvoller Nähr- und Vitalstoffe. Im Vergleich mit bekanntem grünem Gemüse wie Spinat oder Brokkoli müssten diese vor Neid erblassen.

Analyse eines wahren Superfoods

Bereits vor einigen Jahrzehnten kam der japanische Mediziner und Pharmakologe Dr. Yoshihide Hagiwara dem Geheimnis des besonderen Grases auf die Spur und verglich es mit 200 grünen Blattgemüsen. Die erstaunliche Erkenntnis seiner Ana­lysen: die jungen Gerstengräser enthalten mehr Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Bioflavonoide, Enzyme und mehr Chlorophyll als alle anderen verglichenen Grünpflanzen. So liefert es fünf Mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli, viermal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn (Weizen), siebenmal so viel Vitamin C wie Orangen und ganze elfmal so viel Calcium wie Kuhmilch. Beim Zinkgehalt kann es sogar mit den zinkreichsten Quellen tierischen Ursprungs locker mithalten. Selbst das so wertvolle wie seltene Vitamin B12, das in einer fleischlosen Ernährung einen besonderen Stellenwert hat, wird über zwei gehäufte Teelöffel des grünen Goldes täglich, schon fast zur Hälfte (des Tagesbedarfs) gedeckt.

Wächter der Gesundheit

Dieser außerordentliche Vitalstoffreichtum ließ Hagiwara letztlich schließen, dass man es hier mit der ausgewogensten Nährstoffkombination aller bisher untersuchten Pflanzen zu tun habe. Die positiven Auswirkungen auf den Organismus des Konsumenten des frischen Grüns sind entsprechend vielfältig. So sind die entsäuernden Eigenschaften wohl eine der herausragenden Wirkungen in einer Lebensmittelland­schaft, die von säurebildenden, stark verarbeiteten Zutaten und großen Anteilen tierischen Ursprungs geprägt ist. Ungünstige Umwelteinflüsse, die zunehmend auf Mensch und Tier einwir­ken, belasten zusätzlich die körpereigenen Mechanismen der Entgiftung. Gerstengras wirkt stark basenbildend (alkalisierend) und kann so den Organismus hervorragend unterstützen, sein Säure-Basen-Gleichgewicht zu wahren bzw. wieder herzustel­len. Vor dem Hintergrund, dass chronische Säureüberschüsse im Gewebe beste Voraussetzungen für entzündliche Prozesse, Störungen des Immunsystems und mögliche Zellentartungen darstellen, ist diese Möglichkeit der sanften Stoffwechselent­lastung besonders wertvoll.

Grüner Zellschutz

Aber auch auf Zellebene entfalten die grünen Schösslinge ihre hochinteressante Wirkung. So wurde im Gerstengras ein enormer Antioxidantienreichtum identifiziert. Selten vorkom­mende Stoffe wie Saponarin, Lutonarin und sechs weitere aus der Gruppe der Flavon-C-Glycoside sowie das hoch aktive Polyphenol Proanthocyanidin sind in höheren Konzentrationen enthalten. Unterstützung bekommen sie von über 80 Enzymen, darunter die kraftvolle Superoxiddismustase (SOD). Mit diesem hoch antioxidativen Potential kann Gerstengras freie Radikale abfangen und unschädlich machen, die Zellen vor oxidativem Stress schützen und damit einen hervorragenden Beitrag im Kampf gegen entzündliche Prozesse und Immunschwäche leis­ten. Vor allem in der Naturheilkunde ist die grüne Wunderwaffe als hoch wirksame Vitalstoffergänzung bei der unterstützenden Behandlung von Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, allergischen Geschehnissen und Krebs ein wichtiger Bestandteil.

Der Kohlenhydratstoffwechsel im grünen Bereich

Wenn aufgrund falscher Ernährung und ungünstiger Lebens­führung der Organismus mit Übergewicht und den daraus folgenden gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, kann Gerstengras ein grüner Rettungsring sein. So konnte in einer Studie der Einfluss von Gerstengras auf die Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern bestätigt werden. Daneben konnte gezeigt werden, dass zudem das gesund­heitsschädliche LDL-Cholesterin reduziert wird. Dieser Effekt wurde verstärkt, wenn das Gerstengras mit einer optimierten Versorgung der Vitamine C und E aus nativen Quellen wie aus Früchten, Nüssen und Pflanzenölen kombiniert wurde.

Für ein gutes Bauchgefühl

Nicht zuletzt scheint der grüne Kraftprotz auch in der un­terstützenden Behandlung chronischer Darmerkrankungen durchschlagende Erfolge zu erzielen. Fehlernährungen, Stress-und Toxinbelastungen sowie die Entwicklung multiresistenter Keime durch Antibiotikabehandlungen sind zunehmend an der Störung einer gesunden Darmbesiedelung beteiligt. Die Folge sind Veränderungen der Darmschleimhaut, chronische Dar­mentzündungen und der Verlust der wichtigen Barrierefunktion (Leaky-gut Syndrom) mit den damit verbundenen immuno­logischen Problemen. Japanische Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Gerstengrasextrakt die Darmflora aktiviert und vorhandene Gifte und Entzündungsfaktoren im Darm verringert. Patienten, die an der entzündlichen Darmerkran­kung Colitis Ulcerosa erkrankt waren, zeigten bei Behandlung mit Gerstengras eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome. Zudem konnte die Anzahl der guten Darmbakterien signifikant erhöht werden. Hierbei scheinen die beta-glucane (Hemicellu­losen), die im Gerstengras in erhöhter Konzentration enthalten sind, eine entscheidende Rolle zu spielen. Ihre Möglichkeit der Toxinabsorption sowie die Förderung einer gesunden Darm­bewegung sind maßgebliche Faktoren zur Gesundung ent­zündlicher Darmschleimhäute. Unterstützung bekommen die wertvollen Faserstoffe vom „kondensierten Sonnenlicht“, dem Chlorophyll. Dieses dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnliche Blattgrün wirkt keimabtötend, entzündungshemmend und soll sogar die Teilung von Darmkrebszellen hemmen.

Grünes Seelenheil

Naturheilkundler sprechen dem grünen Lebenselixier sogar stimmungsaufhellende Wirkungen zu. Beteiligt wird hier die enge Verbindung bzw. der rege Austausch zwischen Verdauungstrakt und Hirn sein. Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von der „Darm-Hirn-Achse“. Ein gutes Bauchgefühl wird immer häufiger als Grundvoraussetzung zur Entwicklung einer positiven Stimmungslage angesehen. Ganz sicher ist, dass Gerstengras Vitalstoffe in höchster Konzentrati­on liefert, Stoffwechselvorgänge optimiert und damit zu einem höheren Energieniveau des Körpers beiträgt. Und wer sich gut fühlt, der hat auch gute Laune!

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